Lindenstraße

Kurzbeschreibung
Bekanntmachung der ARD-Serie Lindenstraße, neue Zuschauer sollen anlässlich des 25. Geburtstages der Lindenstraße durch eine crossmediale Guerilla-Kampagne mit der Serie in Kontakt kommen. Nach Lindenstraße-Folge 1292, in der Mutter Beimer über ihren verlorenen Schlüssel klagt, wurden deutschlandweit 25.000 Exemplare des vermissten Schlüssels auf Gehwegen, Parkbänken und anderen Stellen im öffentlichen Raum verloren. Ein ausgeklügeltes Finderlohnsystem setzte die virale Verbreitung in Gang.

Der Ablauf
Sofort nach Ausstrahlung der „Schlüsselszene“ in der ARD wurden von einem sorgfältig vorbereiteten Verteilerteam 25.000 Schlüssel auf Deutschlands Straßen ausgelegt. Jeder Schlüssel war mit der Internetadresse „www.familie-beimer.de“ beschriftet. Den Schlüsselfindern, die nach dem Besitzer des Schlüssels recherchierten, wurde auf der entsprechenden Microsite noch einmal die Szene des Schlüsselverlustes gezeigt. Anschliessend konnten sie nach Angabe von Fundort und Mailadresse an einem Gewinnspiel teilnehmen.

Das Gewinnspiel
Hauptgewinn war eine kleine Sprechrolle in der „Lindenstraße“ mit der Rückgabe des gefundenen Schlüssels an Mutter Beimer. Die Menge der zu gewinnenden Preise hing von der Menge der Teilnehmer ab – so konnten alle Mitspieler mit der Verbreitung der Webadresse zusätzliche Gewinne im Gesamtwert von über 25.000 Euro „freispielen“.

Virale Verbreitung
In drei kurzen Videoclips wurden die Schlüsselfinder dazu animiert, den Schlüssel wieder auszulegen – ein zusätzlicher Spaß für die Mitspieler einen „Wertgegenstand“ aktiv verlieren zu dürfen. Flankiert wurde die Aktion durch Pressemitteilungen, Öffentlichkeitsarbeit in sozialen Netzwerken und Meldungen in Webportalen.

Das Ergebnis
Im Aktionszeitraum vom 5. September bis 10. Oktober 2010 meldeten sich über 253.000 Personen beim Gewinnspiel an. Diverse Foren und Internetblogs berichteten über die Aktion, der Schlüssel wurde bei Kalydo und bei Ebay eingestellt. In Fanforen entwickelte sich die „Kunde vom Schlüssel“ zu einem regelrechten Mythos, bis die ersten Finder stolz Fotos von sich mit dem Schlüssel posteten. Viele Fans verbreiteten die Webadresse, um die Chance auf einen der begehrten Requisiten wie Mutter Beimers Bratpfanne zu bekommen, welche zu den freizuschaltenden Preisen gehörte. Über die Kontaktadresse der Microsite bedankten sich zahlreiche Finder für den großen Spaß, den sie beim Schlüsselverlieren hatten und berichteten begeistert von ihren Erlebnissen mit Passanten und Ordnungshütern aller Art.

Diese Arbeit ist bei der Promot Köln in Zusammenarbeit mit Daniel Goll entstanden.
www.promotkoeln.de

Auszeichnungen
Bronze ADC Nachwuchswettbewerb 2011
Nominiert für den kress Award 2011

 

 

 

 

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