Belgrad Teil 2

Ein weiterer Sonnentag neigt sich dem Ende und die Installation nimmt Form an..

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Belgrad Teil 1

Nach einem langen grauen Schreibtischwinter befinde ich mich nun in Belgrad, unter Serbischer Sonne und bei der Arbeit: Im Rahmen “Der langen Nacht der Musen”, einer Feierlichkeit die hier, im Gegensatz zu unseren Museumsnächten nicht nur Lokal, sondern im ganzen Land zelebriert wird, arbeite ich gemeinsam mit der Effektschmiede an einer Land Art Skulptur, die diese im Auftrag der Deutschen Botschaft konzipiert hat.
An einem wunderschönen Ort inmitten der Belgrader Festung.

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Was übrig blieb – die Halle wird ein Jahr

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Welch ein überwältigendes Gefühl.

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In einem Atemzug mit Arnie..

Am Samstag den 05.01.2013 fiel der Startschuss zum Rikscha-Veedel Projekt 2013 (mehr dazu unter “Romantisches”-”Royal String Theatre”). Auf der Domplatte gab’s dann sogar ein erstes Interview mit der Kölnischen Rundschau.
Auf diesem Wege wünsche ich allen ein wunderbares 2013, viele tolle Ideen, Projekte und schöne, unerwartete Ereignisse.

Liebste Grüße und auf bald

Fabi

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Heute von 18 – 21 Uhr..

.. Den Sonntag hatte ich vergessen: heute ist die Halle von 18-21 Uhr geöffnet.

Bei der Finissage am Dienstag, können die erworbenen Bilder ab 21.30 Uhr mitgenommen werden.

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Vernissage – “Einen Sommer lang”

Die Ausstellungseröffnung am gestrigen Abend war wunderbar. Viele Dank allen die dazu beigetragen haben!

Wer gestern nicht konnte, hat noch bis Dienstag Abend Zeit sich die Ausstellung anzusehen:

“Einen Sommer lang”
- THE ROYAL STRING THEATRE -
Auf großer Fahrt ins Heimatland

Liebste Grüße, Fabi

Öffnungszeiten:
Samstag 17-22 Uhr
Montag 18 – 21 Uhr
Dienstag 18 – 22 Uhr (Finissage)

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Nicht das Rolling Stone Magazin aber immerhin die Titelstory – Heute druckfrisch im Briefkasten

Wer hätte das gedacht:

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Ein Abschlussbericht

Ja, tatsächlich, unsere Reise nähert sich dem Ende. Wien haben wir zwar nicht erreicht, aber wir hatten eine wunderbare Zeit – und da ja der Weg das Ziel war, wäre das Erreichen von Wien, in unserem Momentanen Zustand eher erzwungen, als das man von wahrem Reisegenuss und dem Versprühen von romantischen Interventionen hätte sprechen können.

Was war also passiert seit dem letzten Eintrag?!
Die Nacht in der Jugendherberge war kurz. Am nächsten Morgen lag Passau, eingehüllt in diesig grauen Nebelschwaden, unter uns. Unsere Beine schmerzten und als wir den Fuß des Berges erreichten, auf dem die Jugendherberge thronte, betrachteten wir die Rikscha, die an einem Laternenpfahl angekettet, die Nacht ganz alleine, ohne uns im Regen verbracht hatte. Und um unser treues Gefährt stand es schlechter als in der Vornacht vermutet. Das Tretlager, die Pedalen, das hintere Ritzel, die Kette, der Linke Hinterreifen und die Bremsen waren hinüber.
Der Regen plätscherte mittlerweile wieder munter hernieder und uns war nur nach Wärme und Ruhe zumute.
Wir schoben Herkules und Rita Richtung Kanu Campingplatz, den wir als einzige, günstige Übernachtungsalternative in Passau ausfindig machen konnten und siehe da, hier war es trotz des anhaltenden Regens wirklich schön, eine Unterstellmöglichkeit mit Tischen und Bänken, warme Duschen und all das direkt am Ufer der Ilz.
Am nächsten Morgen war der Wetterspuk vorbei! Die Sonne schien und ich organisierte eine Spiellizenz – die unverschämt teure Jugendherbergsnacht musste eingespielt werden..
Von nun an lief alles wie am Schnürchen, das Glück war wieder auf unserer Seite und ohne viel zu planen, ließen wir uns an diesem Ort, in diesen Moment der Entspannung fallen. Wir schoben die Reparatur der Rikscha vor uns her (zu den Auftritten konnte man sie noch schieben), gingen in die Stadt, ins Kino, spielten an einem weiteren Tag, trafen tolle Menschen, wurden zum Essen, Kaffee und Schnaps eingeladen und genossen Passau.
So vergingen die Tage und in uns reifte der Entschluss, die Reise an diesem Ort zu beenden, ganz ohne Wehmut und schlechtes Gefühl – mir scheint das sich bei solch einer Unternehmung das ‘nun ist’s Zeit die Zelte abzubrechen Gefühl’ von ganz alleine einstellt. Außerdem warten in Köln neue Aufgaben und bald geht’s wieder auf zu neuen Taten..

Eben haben wir uns von Rita und Herkules verabschiedet, die machen sich nun, gut verpackt, mit einer Spedition auf die Heimreise. Wir treffen morgen früh Martin, unsere Mitfahrgelegenheit – Stopp – gerade haben wir einen Anruf bekommen, es geht schon heut Abend los!

Und nun nochmals ein herzliches Dankeschön für manch motivierende Zeile und all die mannigfaltigen Unterstützungen – DANKE

Hier wird irgendwann noch ein Reiseresümee erscheinen, doch das dauert noch eine Weile – jetzt freue ich mich / wir uns auf all die, die wir in den nächsten Tagen in Köln Wiedersehen!

Bis ganz bald,
Marie und Fabi

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Die Blog-Fortsetzung ließ auf sich warten, da so ziemlich alles irgendwie schief ging, letztendlich doch passte, aber einige Opfer forderte.

Von Straubing ging’s nach Deggendorf, hier wurde munter aufgespielt. Die Sonne schien und die Passanten freuten sich über eine willkommene Abwechslung (wie wir später erfuhren, war hier das Straßenmusizieren verboten – da waren wir mit unserer Beute aber schon über alle Berge).
Nach einer Eispause, suchten wir nach einem festen Dach. Für die Nacht waren schwere Gewitter prognostiziert und da wollten wir vorbeugen. Es dämmerte als wir das kleine, verschlafene, für sein Kloster bekannte Städtchen Niederalteich erreichten.
Wir fragten am Kloster, fragten Passanten, klingelten an Türen doch wir wurden immer weiter geschickt oder man machte es sich noch einfacher und ließ die Rolladen mit einem lauten Rums herunter knallen. Schließlich fand sich eine Person die anscheinend etwas wusste, einige Kilometer außerhalb der Ortschaft, da sei ein kleines Häuschen, da könne man schlafen.
Mittlerweile war es dunkel, am Horizont hatte sich etwas zusammen gebraut und in der Ferne zuckten die ersten Blitze hoch oben in den Wolken. Wir waren müde aber wollten unbedingt vor dem Unwetter Unterschlupf finden.
Da war die Hütte – eine bessere Bushaltestelle aus Holz. Zur rechten lag ein großes Feld, zur linken, direkt am Wasser gelegen, das Häuschen. Bei dem Anblick des großen Wellblechdachs, welches auf der Bude thronte und den Gedanken an die immer näher rückenden Blitze, wurde uns recht mulmig – hatte ich doch vor nicht all zu langer Zeit einen ADAC Ratgeber zum Thema “Unwetter Outdoor” gelesen.. Wir waren uns einig, dass wir die Nacht wo anders verbringen wollten, doch wo? Als wir erneut in das Städtchen einfuhren, erblickten wir auf der Veranda eines Hauses die Silhouetten zweier Menschen. Wir hielten an und kurze Zeit später hatten wir ein traumhaftes Nachtlager mit großartigen Gastgebern gefunden.
Mit einer langen Leiter kletterten wir zu der Luke hinauf, hinter der sich unsere Schlafstätte befand – ein alter Heuboden – aber eben ohne Heu. Hier standen einige Matratzen, ein Autositz, ein alter Fernseher, es war staubig und an der Wand hing ein in die Jahre gekommenes Poster von Jessica Alba – dieser geheime Ort war bis vor einigen Jahren der Partyraum der Gastgeberkinder gewesen und nun unser Reich. Draußen begann es zu regnen, der Wind pfiff und wir schliefen ein.
Um 5.35 krähte der Hahn, es regnete. Wir drehten uns um, 8 Uhr, immer noch Regen. Als wir um 9 Uhr aufstanden, hatte sich nichts verändert, alles grau in grau. Doch wir wollten weiter, 40 km bis Passau, hier ein Hostel suchen und ins Kino gehen, doch abermals kam alles anders. Nach 5 regennassen Kilometern krachte es und der Antrieb der Rikscha war hinüber. Was nun folgte war kaum zu beschreiben und nach Fotos machen war uns auch nicht zumute. Das einzige Zeugnis dieses Tages – ein Bild meiner Füße, die nun gestaucht und geschwollen schmerzen. Wir hatten uns entschieden es trotz der Panne zu versuchen. Haben geschoben, gezogen, Maries Fahrrad “Herkules” mit einem Seil vor die Rikscha gespannt und geschleppt, mal zog Marie die Rikscha und mich, mal zog ich die beiden, wir sind gelaufen und und und – der Regen hörte nicht auf. Nach 12 anstrengenden Stunden hatten wir Passau erreicht und standen völlig entkräftet, durchgefroren und
am Ende unserer Nerven, am Fuße des Berges, auf dessen nebelverhangener Spitze, die Jugendherberge, dem Olymp gleich, auf uns wartete – es war jedoch unmöglich die Rikscha hier herauf zu bringen. Wir nahmen nur das nötigste und stiefelten los.

Fortsetzung folgt.

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